Satzung
Was die GQMG macht
Zeitschrift "ZEFQ"
Jobbörse
Seminare
Linksammlung
Kontakt
Impressum
Bericht der Arbeitsgruppe "Qualitätsmanagement in der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik"

Die Arbeitsgruppe im Rahmen der GQMG-Jahrestagung in Hamburg hat sich im Rahmen des kollegialen Dialogs zu den folgenden Tehmen ausgetauscht:

"EDV-gestützte Dienstplangestaltung und flexible Arbeitszeiten" Dr. Stefan Pilz

Der Erfahrungsbericht über die Einführung der EDV-gestützten Dienstplangestaltung und flexibler Arbeitszeiten gab einen sehr anschaulichen Überblick zu den damit verbundenen Aktivitäten aber auch Schwierigkeiten und vor allem erzielten Effekten (z.B. dem mindestens einmal jährlich vorgeschriebenen "Nulldurchlauf" bei jedem MA, was bedeutet, dass die Bewrtischaftung des Personaleinsatzes so ausgerichtet ist, das die MA-Stundenkonto min. einmal im Jahr 0 Stunden als Saldo aufweisen). Die umfassende Einbindung von verschiedenen Mitarbeitern wurde als maßgeblicher Erfolgsfaktor für dieses Projekt angesehen. Denn damit konnte Akzeptanzproblemen adäquat begegnet werden. Gleichzeitig war so eine umfassende

"Evaluation der Bewohnerbetreuung im Landschaftsverband Westfalen-Lippe" , PD Dr. Dirk Richter

An Hand der hier vorgestellten Evaluation gestaltete sich ein Austausch vor allem zu den Fragen nach der Sinnhaftigkeit von Zufriedenheitssurveys und nach den qualitätiven Unterschieden moderner Betreuungsformen von Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen aus Nutzersicht ein. Die Ergebnisse aus der Gegenüberstellung von Nutzer- und Mitarbeitersicht zeigte die Risiken auf, welche bei ausschließlicher Betrachtung einer der beiden Gruppen bestehen. Aus diesen Erkenntnissen ließen sich für die Teilnehmer Rückschlüsse für die Anwendung entsprechender Instrumente ableiten.

"Medikamentöse Behandlung in der Psychiatrie, Verordnungsgewohnheiten und Verbesserungspotentiale" , Thomas Eichmüller

Die Präsentation von Projekt-(Zwischen-)Ergebnissen aus einem Verbund von neun psychaitrischen Kliniken zeigte die empirische Komplexität des Themas Leitlinienkonformität bei der medikamentösen Behandlung. Neben methodischen Fragestellungen nach der Art der Erhebung und ggf. notwendiger weiterer Datengenerierung war die Bewertung von vermeintlich klaren Abweichungen von existierenden Leitlinien zentraler Diskussionsgegenstand. Deutlich wurde hierbei, dass eine gründliche Differenzierung der Ergebnisse erforderlich ist. Es scheint sinnvoll in einem sehr begrenzten Th e menfeld einen großen Differenzierungs- und Durchdringungsgrad zu erreichen, um valide Aussagen zu ermöglichen. So führte die Diskussion zu einer Sensibilisierung der Beteilgiten im Umgang mit Qualitätsindikatoren aus dem Bereich der Medikation in der psychiatrischen Behandlung. "