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Prozessmanagement
Sprecher der Arbeitsgruppe:
Dr. Brigitte Sens, email: brigitte.sens@zq-aekn.de
Dr. Jens Maschmann, email: jens.maschmann@med.uni-tuebingen.de
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Neu!
GQMG-Positionspapier Prozessmanagement
Prozessmanagement in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung [hier]
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Informationen über die Aktivitäten - letztes AG-Treffen im Rahmen des GQMG-Summercamps in Drübeck - und die nächsten Planungen:
"Heute schon simuliert?" - Diese Frage kennen viele bereits aus den Informationen des Institutes für Angewandte Simulation, und in den Tagen des GQMG-Summercamps 2011 lautete die Antwort der rund 20 Teilnehmer in unserer AG "ja!"
Gemäß den priorisierten Themenbereichen der letzten AG-Sitzung am 14.4.2011 in Hannover stand die Prozess-Simulation ganz oben an, und so hatte sich unser langjähriges AG-Mitglied, Dr. rer. nat. Klaus Kühn vom IASim in München bereit erklärt, dies im Rahmen des Summercamps mit uns zu gestalten. Die entsprechende Software MedModel durfte (als Demo.-Version) von jedem Teilnehmer auf das mitgebrachte Laptop installiert werden. Ein relativ überschaubarer Ablauf in einer Ambulanz mit administrativer Aufnahme, Wartebereich, Untersuchung, Funktionsdiagnostik und Behandlung wurde eingegeben und mit geschätzten Zeiten hinterlegt. 50 Patienten sollten diese Ambulanz sukzessive durchlaufen: wie lange dauert das? Wo und wie kann optimiert werden? Welche Stellschrauben bringen welches Ergebnis?
- Hier gab es teils überraschende Effekte in diesem relativ simplen Szenario, die mancher Teilnehmer so nicht erwartet hatte! - Um so mehr, dies zeigte sich deutlich in den 2 1/2 Tagen, kann das Werkzeug der IT-gestützten Prozess-Simulation in komplexen Abläufen helfen, mit den Prozessbeteiligten und der jeweiligen Leitung adäquate Lösungen zu finden. Als Ergebnis dieser überaus interessanten AG-Sitzung, die sich im Rahmen des Summercamps eben über mehrere Tage erstrecken konnte, war somit, Indikationen und sinnvolle Einsatzbereiche für die Prozess-Simulation kennen zu lernen. Wir haben alle viel gelernt - und nebenbei auch viel Spaß dabei gehabt! - und danken Herrn Dr. Kühn sehr herzlich für sein Engagement und seine aktive Unterstützung beim Planspiel "Prozess-Diagnose - oder wie Sie Bewegung in Ihre Prozesse bringen!"
Die nächste AG-Sitzung wird voraussichtlich im Rahmen der nächsten GQMG-Jahrestagung stattfinden (4. und 5. Mai 2012 in Tübingen), und zwar zum Thema Kennzahlen - Kennzahlensysteme - Balanced Scorecard.
Dr. phil. Brigitte Sens Dr. med. Jens Maschmann, MBA
(AG-Sprecher) (stellv. AG-Sprecher)
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Protokoll zur Sitzung am 14. April 2011 [hier]
Anlage: Postions-/Provokationspapier Stand 14.4.11 [hier]
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Ablauf der AG-Sitzung am 14. April 2011 in Hannover
10:00 Uhr Begrüssung
Dr. phil. Brigitte Sens, Dr. med. Jens Maschmann, MBA
Lean Management in Health Care – Patientenzufriedenheit und
Wirtschaftlichkeit sind kein Widerspruch
Ralf Becker, Becker, Kornwolf & Partner, Bobingen [download]
Prozessmanagement mit Hilfe von Qlikview am
Universitätsklinikum Tübingen
Dr. med. Jens Maschmann, MBA, Universitätsklinikum Tübingen [download]
GQMG-Positions-/Provokationspapier Prozessmanagement
Schwerpunkte und Themenfelder der AG in 2011
Wahl von AG-Sprecher(in) und Stellvertreter(in)
ca. 12:30 Uhr Ende der AG-Sitzung
Gelegenheit zum Mittagsimbiss
(ab 14:00 Uhr Eröffnung der GQMG-Jahestagung) |
Bericht zum AG Treffen am 17.10.2010 in München
Auf der Arbeitssitzung am 17.11.2010 in München haben wir wie angekündigt das GQMG-Positionspapier zum Prozessmanagement weiter bearbeitet. Die formulierten Thesen wurden in ein 10-Punkte-Programm eingebettet, wobei für Punkt 1 - 9 die Kriterien des EFQM-Modelles für Exzellenz als Framework dienen. Spiegelbildlich dazu werden die 10 Thesen des "Provokationspapiers" die dazu formulierten Aussagen zu Vorurteilen und Fehlannahmen wieder geben.
Das GQMG-Positions-/Provokationspapier soll in graphisch ansprechender Form spätestens auf der Jahrestagung am 14./15. April 2011 in Hannover vorliegen. Eine erste Arbeitsfassung soll in Kürze den unmittelbar Beteiligten zur Abstimmung zugehen, um dann innerhalb der gesamten AG konsentiert zu werden.
Im Rahmen der AG-Sitzung gab Dr. Jens Maschmann außerdem einen aktuellen Bericht über die ISQua-Tagung 2010 in Paris, deren Themenspektrum breit gefächert war und zu der fachkundiges Publikum aus 76 Ländern kam. Die nächste ISQUA-Tagung findet in Hongkong statt und ist daher etwas "aus der Welt". Die Teilnahme an einer dieser Jahrestagungen ist aber absolut empfehlenswert, auch und insbesondere mit eigenen Beiträgen.
Der Foliensatz zum Bericht ist [hier] einsehbar!
Dr. Brigitte Sens Dr. Jens Maschmann
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GQMG-Summercamp 2010
Im Rahmen des ersten, überaus erfolgreichen GQMG-Summercamp in Ostritz hat sich die "AG Prozessmanagement - Behandlungspfade - Leitlinien" intensiv mit der zukünftigen Ausrichtung und thematischen Schwerpunkten befaßt. Nachdem der "Pfade-Cookie", das bei Economica erschienene Praxismanual Integrierte Behandlungspfade, im vergangenen Jahr fertiggestellt wurde, soll das für Einrichtungen des Gesundheitswesens als essentiell eingestufte durchgängige Prozessmanagement intensiv vorangetrieben werden. Dazu wurde eine Prioritätenliste erstellt, die insbesondere auf die Adressierung der Führungsebene, also der Entscheider, abzielt:
1. es wird ein GQMG-Positionspapier zum Prozessmanagement in der Gesundheitsversorgung erarbeitet,
2. es werden "Best-Practice-Beispiele" systematisch identifiziert und präsentiert,
3. es wird eine regelmäßige Tagung "Highlights des Prozessmanagements", ggf. in Kooperation mit weiteren Verbänden, geplant.
Folgerichtig hat die AG den Antrag an den GQMG-Vorstand gerichtet, die Namensgebung in "AG Prozessmanagement" zu ändern.
Weitere Informationen folgende in Kürze!
Dr. Brigitte Sens Dr. Jens Maschmann
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Bericht zum AG-Treffen am 7.5.2009 in Dresden
Die im Rahmen der 16. GQMG-Jahrestagung in Dresden stattfindende AG-Sitzung war als Workshop mit Erfahrungsberichten aus der Praxis und Raum für Diskussionen ausgerichtet.
Dr. Klaus Dahmen, stellvertretender Bereichsleiter Qualitätsmanagement im Konzern RHÖN-KLINIKUM AG, stellte zunächst den konzernweiten Ansatz „Behandlungsteams zu optimaler Prozessgestaltung motivieren“ vor, der vom kennzahlenbasierten Ergebnis getriggert ist und davon ausgeht, dass Indikatoren der Ergebnisqualität, finanzielle oder sonstige Kennzahlen als Ausgangspunkt zur Prozessoptimierung genutzt werden. Entsprechend wurde diese stark kennzahlenbasierte Sichtweise, die bewusst den Fokus nicht auf einen prozessorientierten Ansatz legt, auch intensiv diskutiert. Dennoch, so betonte Dr. Dahmen, gibt es selbstverständlich innerhalb des Rhön-Klinikums einzelne Krankenhäuser und Bereiche, die sehr wohl ein Prozessmanagement mit Dokumentation und Bewertung relevanter Kern-, Unterstützungs- und Führungsprozesse eingeführt haben und auf dieser Basis zertifiziert worden sind.
Vortragsfolien
[Dr. Klaus Dahmen wurde am selben Tag als Beisitzer in den GQMG-Vorstand gewählt: wir gratulieren an dieser Stelle und wünschen viel Erfolg in der Vorstandsarbeit!]
Aus dem Klinikum Minden, welches zum Verbund der Mühlenkreiskliniken AöR gehört, berichteten PD Dr. Christian Schmidt als Vorstand Medizin und Dr. Kristina Schmidt aus der Klinik für HNO-Heilkunde über das gigantische Vorhaben, das über Altbauten im Stadtbereich Minden verteilte Klinikum in den „auf der grünen Wiese“ errichteten, prozessorientiert gebauten Neubau zu transferieren, sprich mit allen Mitarbeitern, Gerätschaften, Patienten und sonstigem Zubehör umzuziehen.
Dies war mit der Herausforderung verbunden, die Krankenhausmitarbeiter sicher auf neue Abläufe und Versorgungsprozesse zu trainieren - und gleichzeitig auf das papierlose Krankenhaus. Hierzu wurden - in Form eines durchgängigen prozessorientierten Ansatzes - alle relevanten Kernleistungen und Abläufe in Form von StOPs (Standard Operating Procedures) dokumentiert und, speziell auch unter dem Gesichtspunkt Patientensicherheit, eingeübt: sozusagen vom Flipchart über die Trockenübung zur realen Patientenversorgung!
Wie dies gelungen ist, welche Erfolge und welche Schwierigkeiten es dabei gab und noch gibt, wurde eindrucksvoll berichtet. So gab dieser Praxisbericht ebenfalls Gelegenheit zu intensiver Diskussion.
Vortragsfolien
Letzter Punkt war die Vorstellung des neuen „Pfade-Cookie“ durch die AG-Sprecherin Dr. Brigitte Sens: unter dem Titel „Praxismanual Integrierte Behandlungspfade - das Erfolgsrezept!“ wird ca. Mitte des Jahres eine sehr praxisorientierte Handreichung der drei Fachgesellschaften GQMG, GMDS und EbM-Netzwerk erscheinen.
Nachdem Behandlungspfade über Jahre wenig erfolgreich und häufig halbherzig entwickelt wurden, ihr Einsatz nicht kennzahlengestützt gesteuert und gelenkt wurde und echte Verbesserungen im Arbeitsalltag für Mitarbeiter, Patienten und die Organisation nicht erkennbar wurden, soll dies nun mit dem als „Kochrezept“ entwickelten Praxismanual anders werden.
Essentielle Grundlage dafür ist allerdings die Entscheidung der Leitung, das Optimierungspotential von Behandlungspfade in Bezug auf Qualität und Wirtschaftlichkeit auszuschöpfen und das Instrument der Ablaufgestaltung aktiv und konsequent einzusetzen.
Der Verkaufspreis des bei economica Hüthig - Jehle - Rehm, Heidelberg, erscheinenden Paperbacks wird bei rund € 29,- liegen, für die Mitglieder der Fachgesellschaften wird an einen ca. 10%-Rabatt gedacht.
Vortragsfolien
Zum Stichwort „Wir haben fertig“: nach Fertigstellung des Buchprojektes ist nun wieder Raum für neue Themen! Wir bitten alle Mitglieder und Interessierten um Vorschläge für die künftige inhaltliche Arbeit und Diskussion!
Dr. Brigitte Sens
Dr. Jens Maschmann
[nach oben]
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