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Picker Institut Newsletter
Februar 2012 [mehr] |
Mitteilung der FMH
Gewinnen Sie den Swiss Quality Award!
Auch 2012 will der Swiss Quality Award Innovationen im Qualitätsmanagement sichtbar machen: Er zeichnet herausragende und praxisbewährte Qualitätsprojekte im Gesundheitswesen aus. Der Preis wird in den Kategorien Management, Patientensicherheit, Technologie und Empowerment verliehen. In jeder Preiskategorie warten 10 000 Franken auf die Gewinner. Reichen Sie jetzt Ihr Projekt für den Swiss Quality Award ein! Weitere Informationen finden Sie auf www.swissqualityaward.ch
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2. Aktionsprogramm Gesundheit der EU
Der Arbeitsplan für das Jahr 2012 des Zweiten Aktionsprogramms der Europäischen Union im Bereich Gesundheit und die damit verbundenen Ausschreibungen sind EU Health Programme:
2012 Work plan and calls for proposals [hier]
Frist zur Einreichung von Anträgen ist der 9. März 2012. |
Newsletter Stiftung für Patientensicherheit – Fondation pour la Sécurité des Patients
Paper of the Month #28 - patientensicherheitschweiz [mehr] |
Internationaler Kongress: „Patientensicherheit – avanti! Fortschritte!? … im 2. Jahrzehnt des 3. Jahrtausends“
29. / 30. November 2011, Preconference 28. November 2011 im Congress Center Basel
Sehr geehrte Damen und Herren
Die Stiftung für Patientensicherheit führte vom 28. bis 30. November 2011 die seit Jahren bedeutendste Veranstaltung zu Patientensicherheit, Fehlern in der Gesundheitsversorgung, Fehlerprävention und klinischem Risikomanagement durch.
Rund 600 Personen nahmen am internationalen Kongress teil. 90 hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland vermittelten ihr Wissen an die Teilnehmenden. Das Publikum kam aus der gesamten Schweiz, aus Deutschland, Skandinavien, Holland, Österreich, Frankreich, Grossbritannien, USA, Italien und asiatischen Ländern. Alle Berufsgruppen des Gesundheitswesens und der Versorgungssektoren waren vertreten: Meinungsträger und Kaderpersonen aus Ärzteschaft, Pflege, Spitaldirektionen, Verbänden und Verwaltung.
Der Kongress zeichnete sich aus durch hohes fachliches Niveau, eine intensive Lern- und Netzwerkatmosphäre und konstruktiven Enthusiasmus der Teilnehmenden, der Referenten und aller an der Organisation Beteiligten. Wir hoffen, dass damit erneute Impulse gesetzt wurden für die Patientensicherheit – im Sinne des Kongressmottos: Patientensicherheit – avanti!
Verleihung der Posterpreise in drei Kategorien
Am Kongress wurden drei Posterpreise vergeben. Der Nachwuchspreis ging an die Kommunikationswissenschaftlerin Annegret Hannawa von der Universität Lugano. Sie erforschte die Auswirkungen nonverbaler Kommunikation von Gesundheitspersonal auf das Verhalten von Patienten, wenn es darum geht, Patienten über Fehler zu informieren. Der Strategie- und Umsetzungspreis ging an den Pathologen Prof. Dr. med. Joachim Diebold vom Luzerner Kantonsspital. Er verbesserte die Fehlerrate in der Pathologie durch strukturelle und technische Massnahmen und die Vernetzung mit anderen Pathologieinstituten. Der Forschungspreis ging an die Spitalapothekerin Petra Strub und ihre Gruppe aus dem St. Clara Spital und der Universität Basel. Mit einer Kombination aus elektronischer Verordnung, Prozessstandardisierung und Beratung durch klinische Pharmazeuten wurde dort die Fehlerrate in der Krebsbehandlung (Chemotherapie) deutlich gesenkt.
Anbei finden Sie die Medienmitteilung zum Kongress [hier]
Die Präsentationen der Referenten und Fotos finden Sie unter: www.patientensicherheit.ch/kongress |
Newsletter der KV RLP zum Qualitätsmanagement in der Praxis
Patientenbefragung | KV RLP-Seminarprogramm 2012 [mehr] |
Broschüre "Reden ist Gold - Kommunikation nach einem Zwischenfall"
Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.
Die Broschüre "Reden ist Gold - Kommunikation nach einem Zwischenfall" ist endlich erschienen. [download]
Gedruckte Exemplare können bei der Geschäftsstelle des APS (Adresse siehe unten) gegen eine Schutzgebühr von 1,45 € + Versandkosten (am besten durch das Einsenden von 2 Briefmarken à 1,45 €) bestellt werden.
Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.
c/o Institut für Patientensicherheit
Stiftsplatz 12
53111 Bonn
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Neuer Standard „QM-Systeme für Dienstleister in der Gesundheitsversorgung“
Bisher hat die Fachöffentlichkeit in Deutschland eine wichtige Entwicklung im Qualitätsmanagement für das Gesundheitswesen noch nicht gebührend wahrgenommen. Das Europäische Komitee für Normung (CEN) hat nun nach fast zehnjähriger Arbeit einen Normenentwurf EN 15224 vorgelegt. Wie die Sache aussieht, wird das DIN nach der abschließenden Beratung dem Dokument zustimmen. Damit liegt dann ein europäischer Standard vor, der zukünftig auch die Grundlage für ein Zertifizierungssystem abgeben wird.
Die Mitglieder des Spiegelkomitees legen Wert darauf, dass die Fachöffentlichkeit rechtzeitig von diesem Dokument Kenntnis erhält.
Der hier aufgeführte Beitrag dient diesem Ziel.
Autor: Dr. med. Ulrich Paschen
IQ Institut für Qualität-Systeme in Medizin und Wissenschaft GmbH |
Thesenpapier des 4. Berliner Wissenschaftsgesprächs
"Vertrauen in der Forschung – Vertrauen in die Forschung"
Unser Wissenschaftssystem braucht eine Entschleunigungsstrategie, die den Forschenden wieder die Möglichkeit zur kritischen Reflexion verschafft. Dies fordern Vertreter von Universitäten, Forschungsinstituten, Wissenschaftsorganisationen und Verlagen in einem Thesenpapier mit dem Titel "Wie die Wissenschaft Integrität und Qualität sichern kann". Um die strukturellen Probleme des Wissenschaftssystems zu beheben, schlagen die Autoren beispielsweise vor, die Publikationsflut einzudämmen, mehr Gewicht auf die inhaltliche Beurteilung von wissenschaftlichen Leistungen zu legen und für eine dauerhafte und verlässliche Grundfinanzierung der Wissenschaft zu sorgen.
Das Thesenpapier geht auf das 4. Berliner Wissenschaftsgespräch "Vertrauen in der Forschung – Vertrauen in die Forschung" zurück, das auf Einladung der Robert Bosch Stiftung im November 2009 stattfand. Das Dokument wurde in mehreren Runden mit den Teilnehmern überarbeitet und ist heute leider noch immer sehr aktuell.
Sie finden das Dokument [hier].
Für den Inhalt zeichnen die Unterzeichnenden verantwortlich. Für Fragen und Kommentare zum Thesenpapier steht die Mitautorin Frau Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen, gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie unter:
Professor Dr. Ulrike Beisiegel
Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen
Wilhelmsplatz 1
37073 Göttingen
Tel.: (05 51) 39 43 11
ulrike.beisiegel@zvw.uni-goettingen.de |
EU-Studie "Deepening our Understanding of Quality Improvement in Europe (DUQuE)"
Nicht nur in Deutschland, sondern europaweit wirken sich externe Einflussfaktoren wie die zunehmende Ökonomisierung im Gesundheitswesen auf die Versorgungsqualität im Krankenhaus aus. Leistungsanbieter und Kostenträger werden zunehmend mit dem steigenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Demgegenüber stehen verstärkte Anforderungen an die Krankenhäuser, eine hohe qualitative Patientenversorgung zu gewährleisten. Hierfür steht den Krankenhäusern in Europa eine Vielzahl an Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung zur Verfügung.
Doch wie wirksam sind diese eigentlich?
Das von der EU im 7. Forschungsrahmenprogramm geförderte Projekt DUQuE soll Licht ins Dunkle bringen. Und zwar europaweit.
Derzeit werden zufällig ausgewählte Krankenhäuser in Deutschland dazu eingeladen, an der DUQuE-Studie mitzuwirken. Das IMVR erhofft sich einen großen Zuspruch seitens der Krankenhäuser, denen durch das Projekt die Teilnahme an einer namhaften, europaweiten Forschungsstudie ermöglicht wird.
Ausführlichere Informationen zur Studie finden Sie in der Projektbeschreibung. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf www.duque.eu oder www.imvr.de.
Univ.-Prof. Dr. Holger Pfaff
Direktor des Instituts für Medizinsoziologie,
Versorgungsforschung und
Rehabilitationswissenschaft (IMVR)
der Humanwissenschaftlichen Fakultät
und der Medizinischen Fakultät
der Universität zu Köln (KöR)
Eupener Str. 129
50933 Köln
Tel: 0221 478-97101
Fax: 0221 478-97118
www.imvr.de |
Leitfaden für APS-Arbeitsgruppen zur Erstellung und Verbreitung von Handlungsempfehlungen entwickelt
Der Leitfaden wurde im Rahmen des Forschungsprojektes zur Evaluation der APS_Handlungsempfehlungen am Institut für Patientensicherheit der Universität Bonn entwickelt. Die Erarbeitung und Verabschiedung erfolgte in enger Abstimmung mit dem APS-Vorstand.
Der Leitfaden soll als praktische Anleitung für die APS-Arbeitsgruppen dienen und beschreibt systematisch in fünf Schritten
- die Gründung und Konstituierung einer APS-Arbeitsgruppe
- die Erarbeitung eines Empfehlungsentwurfs
- die Verabschiedung,
- Veröffentlichung und Verbreitung,
- sowie Aktualisierung
von APS-Handlungsempfehlungen.
Anwender müssen sich auf die Richtigkeit und Wirksamkeit der in den Empfehlungen beschriebenen Inhalte, Maßnahmen und Verfahrensweisen verlassen können. In dem Leitfaden werden deshalb die Methoden der systematischen Recherchen beschrieben und die Kriterien transparent gemacht, die zur Aufnahme in eine Empfehlung führen. Regeln für die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen sowie Checklisten ergänzen den Leitfaden.
Iim Internet steht der Leitfaden jetzt zum Download für Sie unter
http://www.aps-ev.de/apsside/LeitfadenWEB.pdf
bereit. Gedruckte Einzelexemplare können in der Geschäftsstelle (c/o Institut für Patientensicherheit, Stiftsplatz 12, 53111 Bonn, Tel: 0228/88 22 110) bestellt werden.
Für Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte direkt an:
Frau Dr. Constanze Lessing, Institut für Patientensicherheit
Stiftsplatz 12, 53111 Bonn
Tel: 0228/73 83 66
constanze.lessing@ukb.uni-bonn.de
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