Digitale Transformation im Gesundheitswesen braucht weniger Hype und mehr langen Atem – genau darüber spricht Markus Tannheimer von Inworks in dieser neuen Episode von „Puls der Transformation“.
Was passiert, wenn man digitale Transformation im Gesundheitswesen nicht als Zwei-Jahres-Projekt mit Fördertopf denkt, sondern als kontinuierliche Entwicklung über viele Jahre? Darüber sprechen Oliver Steidle und Dr. Thomas Petzold mit Markus Tannheimer, Mitgründer und Geschäftsführer der Inworks GmbH, die über 1100 Kliniken und Pflegeeinrichtungen mit digitalen Lösungen in Qualitäts-, Risiko- und Feedbackmanagement unterstützt.
Im Gespräch geht es u.a. um:
- warum intrinsisch motivierte QM-, RM- und Compliance-Teams oft Treiber der Digitalisierung sind – mit Fokus auf Patientensicherheit statt nur Kostendruck
- wie integrierte Managementsysteme entstehen, in denen Beschwerden, CIRS, Maßnahmenmanagement, Kennzahlen, Datenschutz, Informationssicherheit und klinisches Risikomanagement zusammenlaufen
- welche Rolle Datenqualität, Altdaten-Migration und „Digitalisierung als Anlass zum Aufräumen“ in Einrichtungen spielen
- warum hochfrequente Prozesse wie Beschwerdemanagement oft der perfekte Einstieg in die digitale Transformation sind
- wie gute Schnittstellen, klare „führende Systeme“ und Vertrauen zwischen Softwareanbietern echte Interoperabilität ermöglichen
- wie integrierte Systeme Kommunikation und Vernetzung zwischen Betriebswirtschaft, Klinik, IT-Sicherheit und QM auf ein neues Niveau heben
- weshalb Digitalisierung immer auch Kommunikationstransformation und Kompetenzaufbau zwischen den Bereichen ist
Zum Schluss skizziert Markus Tannheimer einen klaren Appell an Politik und Gesetzgeber: weg von kurzfristigen Förderwellen, hin zu planbarer, langfristig finanzierten digitalen Transformation, die Einrichtungen nicht überfordert, sondern kontinuierlich stärkt.
Hören Sie hier rein!
Wir danken Markus Tannheimer für das Gespräch!
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