Einblick auf den GQMGimpuls zum Tag der Patientensicherheit – Schutz für Babys, Kinder und vulnerable Patienten

Am 9. September fand unser GQMGimpuls zum Tag der Patientensicherheit statt – mit einem aktuellen Fokus auf den wirksamen Schutz vor Gewalt für die jüngsten und besonders schutzbedürftigen Patientinnen und Patienten. Insgesamt nahmen rund 30 Interessierte teil und bereicherten mit ihren Fragen die Diskussion.

  • PD Dr. Ulrike Hoffmann

sprach darüber, warum medizinische Einrichtungen ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt benötigen. Sie zeigte, dass Gewalt in allen institutionellen Kontexten vorkommen kann und Schutzkonzepte durch die QM-Richtlinie verbindlich vorgeschrieben sind. Praxisbeispiele und Forschungsergebnisse illustrierten konkrete Präventionsmaßnahmen.

  • Sascha Künzel

brachte praktische Perspektiven zur Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus ein. Die Maßnahmen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und die Bedeutung nachhaltiger, partizipativer Schutzkonzepte wurden ebenso hervorgehoben wie die personellen und fachlichen Ressourcen für eine erfolgreiche Umsetzung.

In der anschließenden Diskussion regte Dr. Susanne Eberl an, ob ein übergeordnetes Konzept zur Gewalt in Krankenhäusern möglich ist.

Die Einschätzung unter allen Teilnehmer lautete:

  • Aufgrund unterschiedlicher Risikolagen zwischen den Gruppen
    (Mitarbeiter und Patienten, Mitarbeitende untereinander, Patienten untereinander, externe Übergriffe) sollten die Themen getrennt bearbeitet werden.
  • Dennoch wurde betont, dass eine gemeinsame Basis für einen integrativen Konzeptansatz besteht.

Die Veranstaltung wurde von Olga Platzer und Dr. med. Susanne Eberl moderiert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Referenten, Moderatoren und Teilnehmer für die inspirierende Veranstaltung und die engagierten Fragen!
Wir freuen uns bereits auf unsere nächste Veranstaltung.

Das Handout zum GQMGimpuls ist auf unserer Website veröffentlicht.

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