In der neuen Episode von „Puls der Transformation“ sprechen Oliver Steidle und Dr. Thomas Petzold mit Julia Köppen (Universität Bielefeld & TU Berlin) und Andreas Kocks (Universitätsklinikum Bonn) darüber, wie Magnet for Europe in deutschen Kliniken umgesetzt wird. Spannend ist dabei vor allem: Magnet ist weit mehr als ein weiteres Zertifikat – es steht für einen tiefgreifenden Unternehmenskulturwandel mit Fokus auf:
- Partizipation: Entscheidungen werden dort getroffen, wo die Expertise liegt – auf Station, gemeinsam mit den Mitarbeitenden.
- Datengetriebene Qualitätsentwicklung: Dashboards, pflegesensitive Kennzahlen und regelmäßige Mitarbeiter- und Patientenbefragungen werden aktiv genutzt, um Versorgung sichtbar zu verbessern.
- Transformationale Führung: Weg vom „Elfenbeinturm“, hin zu Leadership, das befähigt, beteiligt und Verantwortung teilt.
- Fehler- und Feierkultur: Offener Umgang mit Fehlern und das bewusste Feiern von Meilensteinen, um lange Veränderungswege durchzuhalten.
Besonders eindrucksvoll ist die Botschaft: Veränderung ist auch im bestehenden System möglich – selbst bei angespanntem Personalbestand. Magnet liefert dafür einen Rahmen, der Kliniken ermutigt, ihre „low hanging fruits“ zu nutzen und sich gleichzeitig langfristig auf den Weg zu machen.
In der aktuellen Episode erfähren Sie, wie das Universitätsklinikum Bonn Magnet konkret lebt, welche Rolle Twinning-Partnerschaften mit US-Magnetkrankenhäusern spielen und warum aus Sicht der Beteiligten ein „Mutmachpaket“ für die Pflege entstanden ist.
Wir danken Julia Köppen und Andreas Kocks für das Gespräch!
Hören Sie hier rein!
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