Wie können wir Patient:innen so informieren, dass sie ihre Behandlung wirklich verstehen – ohne das Personal im System zusätzlich zu belasten?
Darüber sprechen Oliver Steidle und Dr. Thomas Petzold in der neuen Episode von „Puls der Transformation“ mit Ansgar Jonietz, geschäftsführender Gesellschafter von „Was hab’ ich?“. Er zeigt, wie aus strukturierten Routinedaten (ICD- und OPS-Codes) vollautomatisiert individuelle Patientenbriefe in leicht verständlicher Sprache werden – regelbasiert, ohne KI-Halluzinationen und direkt ans KIS andockbar.
Wir sprechen unter anderem darüber:
- warum Arztbriefe für Fachkommunikation geschrieben sind – und Patientenbriefe eine eigene Qualität brauchen
- wie eine ärztliche Redaktion hunderttausende Textbausteine für Diagnosen entwickelt hat
- wie Krankenhäuser das System technisch anbinden und Patientenbriefe z.B. per Portal, EPA oder postalisch bereitstellen
- welche Ergebnisse eine klinische Studie am Herzzentrum Dresden zur Gesundheitskompetenz der Patient:innen gezeigt hat
Patientenbriefe sind eine einfache Intervention – ein automatisch erzeugtes Dokument – und erhöhen trotzdem nachweislich die Gesundheitskompetenz. Genau solche Lösungen geben der EPA und Patientenportalen erstmals echten Mehrwert.
Hier geht’s zur Folge.
Welche Form von verständlicher Patientenkommunikation würden Sie sich im Krankenhausalltag am meisten wünschen – Entlassbriefe, Aufklärung, Medikationsinfos oder etwas ganz anderes?
Vielen Dank an Herrn Jonietz für das Gespräch und den Einblick in eine verständliche Versorgung!
Fragen, Anregungen oder Feedback zur Folge?
Schreiben Sie gerne eine E-Mail an: podcast@gqmg.de