Organisationsrisikomanagement ist ein dauerhaftes Transformationsthema

Im ersten GQMGimpuls des neuen Jahres stellten Dr. Beate Wolter und  Dr. Nils Löber (Sprecher der AG Risikomanagement) die neue Implementierungshilfe zum Organisationsrisikomanagement vor. Um bestandsgefährdende Risiken in einer Gesundheitseinrichtung zu erkennen und zu steuern braucht es ein integriertes, aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven agierendes Organisationsrisikomanagement. Dafür müssen bestehende Instrumente und Methoden des Risikomanagements, ggf. auch Organisationsbereiche harmonisiert und zusammengeführt werden. Wie dies gelingen kann, welche Schritte und Erfolgsvoraussetzungen dafür hilfreich sind, ist Inhalt der neuen Implementierungshilfe zum Organisationsrisikomanagement, die auf der Website der GQMG unter https://www.gqmg.de/publikationen/ zu finden ist. Moderiert von  Dr. Heike Kahla-Witzsch diskutierten über 60 Teilnehmende im Anschluss an den Vortrag intensiv zu den Herausforderungen, aber auch Vorteilen eines integrierten Risikomanagements. Eine Erfahrung ist allen Einrichtungen, die sich bisher auf den Weg in Richtung Organisationsmanagement gemacht haben, gemein: Organisationsrisikomanagement ist ein dauerhaftes Transformationsthema (und kein kurzweiliges Projekt), dem man sich unbedingt in kleinen und behutsamen Schritten nähern sollte.

Auf der Jahrestagung der GQMG in Hamburg (https://www.gqmg.de/veranstaltungen/gqmg-jahrestagung-hamburg-2023/) wird die AG Risikomanagement die Implementierungshilfe nochmals vertiefend vorstellen und über Erfahrungen im Organisationsrisikomanagement (aus großen Maximalversorgungshäusern) berichten.

Nähere Informationen und Hinweise auf die folgenden GQMGimpulse finden sich unter https://www.gqmg.de/veranstaltungen/gqmgimpuls. Diese Veranstaltungsreihe der GQMG ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung zu besuchen.