Die digitale Transformation im Gesundheitswesen stellt neue Anforderungen an das Personal, insbesondere im Qualitäts- und Risikomanagement. In einer systematischen Analyse wurden 89 relevante Kompetenzen identifiziert, darunter persönliche, fachliche sowie digitale Fähigkeiten. 20 dieser Kompetenzen gehören speziell zur digitalen Transformation und umfassen Themen wie Digital Literacy, Data Analytics, Künstliche Intelligenz und digitale Innovationen. Die Ergebnisse zeigen, dass Qualitäts- und Risikomanagementbeauftragte eine zentrale Rolle in der Steuerung und Unterstützung digitaler Prozesse einnehmen. Die Vielfalt und Tiefe der benötigten Kompetenzen variieren je nach Organisationsstruktur. Das ermittelte Kompetenzprofil unterstützt eine gezielte Qualifikation von Mitarbeitenden durch bedarfsorientierte Fort- und Weiterbildungen. Es fördert zudem eine interprofessionelle Zusammenarbeit über Berufsgrenzen hinweg.
Förderung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen