Episode 57

Ingo Dachwitz: Digitaler Kolonialismus

Wie digital ist unsere digitale Welt eigentlich wirklich – und wer bezahlt den Preis dafür? Oliver Steidle und Dr. Thomas Petzold sprechen mit Ingo Dachwitz, Journalist bei netzpolitik.org und Co-Autor des Buches „Digitaler Kolonialismus – Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“.

Im Gespräch geht es unter anderem um:
- die unsichtbare „Geisterarbeit“ hinter KI und Social Media – von Content Moderation bis Datenannotation in Outsourcing-Firmen
- die Rolle von Big Tech (Meta, Microsoft, Google & Co.) und die Allianz zwischen Silicon Valley und politischer Macht
- Europas Chance zwischen USA und China: Regulierung (z.B. Digital Services Act), digitale Souveränität und Open-Source-Ansätze
- die Schattenseiten des KI-Booms: ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, Ressourcenverbrauch und fehlende Transparenz in den Lieferketten


Spannend für alle, die KI nicht nur als „Magie“ verstehen wollen, sondern als Ergebnis von sehr realer Arbeit, Machtstrukturen und globalen Abhängigkeiten – gerade auch im Gesundheitswesen und öffentlichen Sektor.

Der Link zum Buch: „Digitaler Kolonialismus – Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“ (Ingo Dachwitz & Sven Hilbig, Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG)

Feedback und Fragen zum Podcast senden Sie gerne an: podcast@gqmg.de

Die Episode lädt dazu ein, KI- und Digitalisierungsinitiativen im eigenen beruflichen Kontext aus einer neuen, globalen Perspektive zu betrachten und kritisch zu reflektieren.

Hören Sie hier rein!

Wir danken Herrn Dachwitz herzlich für das Gespräch.

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