Nachbericht zur Session „QS-Sepsis – das neue DeQS-Verfahren“ bei der GQMG-Jahrestagung 2025

Wie bereitet man sich auf ein hochkomplexes neues Qualitätssicherungsverfahren vor?
Diese Frage stand im Mittelpunkt der Session zur Einführung des QS-Verfahrens „Diagnostik und Therapie der Sepsis“, moderiert von Prof. Dr. Jürgen Pauletzki.
Die Referentinnen Sabine Löffler und Martina Kuckelmann gaben einen fundierten Überblick über Konzeption, Anforderungen und Weichenstellungen vor dem Verfahrensstart 2026.

Hintergrund:
Auf Grundlage des G-BA-Beschlusses vom 19.12.2024 tritt das Verfahren ab 1.1.2026 in Kraft. Vorgesehen sind fallbezogene und einrichtungsbezogene Dokumentationen – flankiert durch Kennzahlen auf Basis von Sozialdaten.

Themenschwerpunkte:
• Anforderungen an Prozesse, Strukturen und IT
• Schulung und Einbindung aller relevanten Berufsgruppen
• Herausforderungen in Kodierung, Dokumentation und Umsetzung
• Sepsis als interdisziplinäres Querschnittsthema im Klinikalltag

Die Session bot einen aktiven Austausch, von dem sowohl Einrichtungen profitieren konnten, die bereits in der Umsetzung sind, als auch jene, die noch vor den Vorbereitungen stehen. Ziel ist es, nicht nur umzusetzen, sondern auch strategisch und strukturiert vorzugehen – gemeinsam und interdisziplinär.

Ein wertvoller Impuls für alle Einrichtungen, die sich strukturiert und praxisnah auf das neue Verfahren vorbereiten möchten!

Reminder: Morgen findet der GQMGimpuls zum Thema statt!
Titel: OS-Sepsis – das neue DeQS-Verfahren: Konzeption & Weichenstellungen zum Verfahrensstart 2026

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