ePA - Potentiale für die Zukunft

Im aktuellen Gespräch bei „Puls der Transformation“ mit Michaela Schwanenberg von der Verbraucherzentrale Sachsen wurde deutlich: Viele Menschen kennen die elektronische Patientenakte, sehen ihren Nutzen und möchten sie grundsätzlich verwenden.

Im Mittelpunkt steht die Perspektive von Verbraucherinnen und Verbrauchern: Welche Fragen und Beschwerden erreichen die Verbraucherzentrale zu Pflege, dem Zugang zu ärztlicher und pharmazeutischer Versorgung sowie zur elektronischen Patientenakte (ePA)?

Ein wichtiges Ergebnis des Gesprächs: Die ePA scheitert aus Sicht vieler Menschen nicht primär an fehlender Akzeptanz. Häufig sind es komplizierte Zugangs- und Authentifizierungsprozesse, fehlende technische Voraussetzungen oder nicht ausreichend niedrigschwellige Informations- und Unterstützungsangebote, die die Nutzung erschweren.

Wir sprechen darüber:

  •  Welche Unterstützung die Verbraucherzentrale Sachsen bei Pflegeverträgen, Entgelterhöhungen und Pflegemängeln leisten kann
  •  Warum der Zugang zu Hausarztpraxis, Facharztterminen und Apotheken insbesondere im ländlichen Raum eine zentrale Versorgungsfrage bleibt
  •  Welche Barrieren Menschen bei der Nutzung der ePA erleben
  •  Weshalb Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit zusammen gedacht werden müssen
  •  Und welche Rolle Krankenkassen, Netzwerke, Technikbotschafter und lokale Unterstützungsstrukturen spielen können

Die zentrale Botschaft: Digitale Gesundheitsanwendungen sind erst dann erfolgreich, wenn sie nicht nur technisch verfügbar, sondern für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verständlich, erreichbar und selbstbestimmt nutzbar sind.

Wir danken Frau Schwanenberg für das Gespräch!

Hören Sie hier rein!

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