Wo hilft der Einsatz von KI, Apps und neuen Technologien?

Digitale Tools können empathischer wahrgenommen werden als Menschen – und genau darüber sprechen Oliver Steidle und Dr. Thomas Petzold in der neuen Episode von „Puls der Transformation“ mit Anisa Idris, Vorstandsmitglied im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung.

Einige Gedanken aus dem Gespräch:

  • Es gibt kaum einen Bereich der Versorgung, der sich nicht durch digitale Technologien verbessern lässt – innen (Prozesse, Dokumentation) wie außen (Gesundheitsdaten, Umwelt, Risikoabschätzung).
  • Algorithmen „urteilen“ nicht, passen ihre Sprache an das Niveau der Fragenden an und bleiben geduldig – das wird von vielen Menschen als empathisch erlebt.
  • Gerade in Deutschland erwarten wir, dass Ärzt:innen gleichzeitig hochspezialisierte Fachleute, perfekte Kommunikator:innen und Organisationsgenies sind – eine Überforderung, bei der Technologie entlasten kann.
  • KI kann helfen, Fachsprache in Alltagssprache zu übersetzen, z.B. als verständlicher Handout nach einem sehr kurzen Arztgespräch.
  • Für sinnvollen KI-Einsatz brauchen wir mehr Kompetenz: von Schule über Studium bis hin zu Fortbildungen in der Versorgung und klare regulatorische Rahmenbedingungen.

Wir sprechen auch darüber:

  • Warum „Mensch vs. Maschine“ die falsche Frage ist
  • Welche Rolle Staat, Regulierung und Ausbildung für Digital Health spielen
  • Warum Ärzt:innen bei der Auswahl von KI-Software heute oft allein gelassen werden

Wir danken Anisa Idris für das eindrucksvolle Gespräch!

Wie sehen Sie das: Können digitale Tools im Gesundheitswesen wirklich empathisch sein – oder bleibt Empathie aus Ihrer Sicht untrennbar menschlich?

Hören Sie hier rein!

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